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 Sakura, Sushi und Sake

Sakura, Sushi und Sake: 13 Tage Studienreise Japan ab Tokio bis Kyoto inklusive Flug. Wir erfahren die Höhepunkte im Land des Lächelns. Neben gutem Essen hat Japan viel zu bieten: Traditionelle Teezeremonien, prachtvolle Tempel und Burgen und wunderschöne Gärten erwarten uns. Eine Reise in Japan zwischen Tradition ...

» Sakura, Sushi und Sake - Studienreise Japan «
Reise-Nr. 403

... und Moderne, zwischen Vergangenheit und Gegenwart. Die Gegensätze werden Sie faszinieren und am Ende bleibt pure Begeisterung.

Höhepunkte der Reise nach Japan

Reis ist die Grundlage der japanischen Kultur. Reisfelder dienten als Wasserspeicher und ermöglichten eine Regulierung des Mikroklimas, Dämme und Kanäle verhinderten Überschwemmungen und Erosion. Reis wurde zum Grundnahrungsmittel und Reisstroh durchdrang in vielfältiger Weise die Alltagskultur. Wir begeben uns auf eine Reise durch mehrtausendjährige kulinarische Kulturgeschichte und werden am Ende nicht nur die Bedeutung der Reiskultur verstehen, sondern auch, wie es eine Fisch-Nation verstand, durch Assimilierung eine weltweit einzigartige Ess- und Kochkultur zu schaffen, die 2013 von der UNESCO in die Liste des immateriellen Kulturerbes der Menschheit aufgenommen wurde.

Drei gute Gründe für diese Reise: Japanische Alpen bis Takayama. Welterbestätten Nara. Teezeremonie und Sake-Museum.

» Sakura, Sushi und Sake: 13-Tage-Studienreise Japan «
Sakura, Sushi und Sake: 13-Tage-Studienreise Japan

Die Reiseroute

» Der Reiseverlauf «
Der Reiseverlauf

Ihr Reiseerlebnis im Detail

  • 1. Tag: Auf nach Japan
    Unsere Reise beginnt mit einem Nonstop-Flug nach Tokio.
  • 2. Tag: Tokio - Ankunft im Land der aufgehenden Sonne
    Tokio - hier residiert auch der Tenno, der »Himmlische Herrscher«, der gemäß der japanischen Verfassung »Symbol des Staates und der Einheit des Volkes« ist, aber auch als oberster Priester des Shinto gilt. In dieser Funktion oblag es ihm in der Vergangenheit, den Göttern jedes Jahr einen Teil des frisch geernteten Reises zu opfern. Unsere erste Begegnung mit der japanischen Esskultur erleben wir heute Abend in einem legeren Izakaya-Restaurant und unser Studienreiseleiter wird uns den Umgang mit den Essstäbchen erklären. (A)
  • 3. Tag: Tokio - Ausblick und erster Eindruck
    Wohl keine andere Speise verkörpert die japanische Esskultur so schnörkellos wie das Sushi, obwohl diese Speise ursprünglich aus den Nassanbaukulturen Südostasiens und Südwestchinas nach Japan kam. Die perfekte Synthese von Reis und Fisch hat auch in Japan eine lange Tradition. Am Anfang stand die Konservierung: frischer, stark gesalzener Fisch wurde mit Steinen zwischen Lagen aus gekochtem Reis gepresst. Der so konservierte Fisch war dann auch Monate später noch genießbar. Der nun fermentierte Reis hatte sich zersetzt und wurde weggeworfen. Später verwendete man Essig, um den Reis zu würzen und die Konservierung zu beschleunigen. Und daraus entwickelte sich das Sushi, wie wir es heute kennen und heute Mittag genießen. Unsere Besichtigungen führen uns vom Meiji-Schrein zur Aussichtsplattform des neuen Rathauses, von wo aus wir einen phantastischen Überblick über das Häusermeer Tokios haben. Wir bummeln durch das Trendviertel Harajuku und setzen über zur Insel Odaiba. Mit dem Boot geht es dann den Sumida-Fluss hinauf, wieder in die Innenstadt. (F, M)
  • 4. Tag: Tokio - ein Garten, ein Fischmarkt und ein buddhististischer Tempel
    Japanische Gärten sind Ruhepunkte in denen man zu sich selbst kommen, inneren Frieden und tiefe Freude finden kann. Es geht darum, das Wesentliche auszudrücken. Japanische Gärten sind ein Ausdruck des Universums, sie sprechen unsere tiefe Sehnsucht nach Einheit mit der Natur und mit uns selbst an. JapanischeGärten können dazu beitragen, dass wir - wie turbulent oder laut unser Alltag auch immer sein mag - wieder Stille und Einfachheit finden und dadurch zu uns selbst zurückkommen. Nach dem Besuch des Hama Rikyu-Gartens gehen wir in den Gassen rund um den alten Fischmarkt auf kulinarische Entdeckungstour. Im buddhistischen Asakusa-Kannon-Tempel mischen wir uns unter die Gläubigen. Mit dem Buddhismus fand durch das in dieser Religion so eigene Tötungsverbot Eingang in die kulinarische Kulturgeschichte Japans und es entwickelten sich vegetarische Ernährungsformen. Dennoch zählt Rindfleisch heute zu den typischen Speisen der japanischen Küche, wovon wir uns heute Abend beim Wagyu-Rindfleisch überzeugen können. Dieses Gericht - es wird am Tisch zubereitet - spiegelt den koreanischen Einfluss auf Japans Esskultur wider. (F, A)
  • 5. Tag: Von Tokio über Kamakura zum Hakone Nationalpark
    So widersprüchlich es auch klingen mag, aber die jahrhundertealte japanische Badekultur dient ausschließlich der inneren Reinheit und Entspannung. Es geht um die Versöhnung von Körper und Geist. Die äußerliche Reinigung - so wichtig sie auch ist - tritt in den Hintergrund und erfolgt bevor man sich in das Badebecken begibt. Auf Grund der vielen heißen Quellen sind Thermalbäder im Fuji-Hakone-Nationalpark weit verbreitet und auch wir haben heute die Gelegenheit, ein typisches Onsen zu genießen. Auf unserem Weg in den Nationalpark halten wir beim Großen Buddha in Kamakura und bei gutem Wetter können wir den erhabensten Berg Japans, den Fuji, sehen. Der japanische Sinn für Schönheit und Harmonie spiegelt sich in unserem heutigen Abendessen wider, in der Kaiseki-Küche, die wir heute genießen. Ursprünglich diente diese Mahlzeit als Geste der Gastfreundschaft und sollte ein sinnlich-metaphysisches Erlebnis sein. Mit der Zeit entwickelte sich Kaiseki dann zur geschmacklichen Abrundung der Teezeremonie. 250 km (F, A)
  • 6. Tag: Vom Hakone Nationalpark über Matsumoto nach Takayama
    Nach der Besichtigung der berühmten Krähenburg halten wir an einer Wasabi-Farm. Dieser scharfe Meerrettich lässt sich nur sehr schwer kultivieren. Wasabi gedeiht und wächst nur in fließendem Wasser. Echter Wasabi ist nicht nur sehr scharf, sondern hat auch einen süßlichen Beigeschmack und ist auf Grund seiner Glucosinolate stark antibakteriell. Zum Mittagessen bereiten wir unsere Soba-Nudeln unter fachkundiger Anleitung selbst zu. Obwohl schon vor dem 8. Jahrhundert in Japan eingeführt, wird der Buchweizen als Nudelgericht erst ab dem 17. Jahrhundert gegessen. Von Edo - dem heutigen Tokio - ausgehend fanden die Soba-Nudeln rasche Verbreitung und bürgerten sich als Alltagsgericht ein. Soba werden während des ganzen Jahres gegessen, aber insbesondere in der letzten Nacht des Jahres besteht der weit verbreitete Brauch, sogenannte »Toshikoshi Soba« zu essen. Der Ursprung dieses Brauchs rührt daher, dass das Essen von langen Nudeln als Vorzeichen und Wunsch für ein langes Leben gilt. Ziel unserer heutige Fahrt ist das kleine Städtchen Takayama. 250 km (F, M)
  • 7. Tag: Von Takayama nach Okayama
    Miso ist in der Küche ein wahres Allround-Talent. Zumindest wenn man weiß, wo es gute Miso-Paste gibt und wie man sie eingesetzt. Die ursprünglich aus China kommende Würzpaste aus fermentierten Sojabohnen ist ein weiteres Beispiel für die Japanisierung von außen gekommener Lebensmittel. Der für die Herstellung notwendige Kôji-Pilz spielt in der japanischen Küche eine ähnlich wichtige Rolle wie bei uns die Hefe. Wir bummeln durch die hübsche Kleinstadt vorbei an Sake- und Miso-Geschäften, fahren dann mit dem Bus nach Nagoya und von dort aus mit dem Shinkansen nach Okayama. 490 km (F)
  • 8. Tag: Von Okayama über Kurashiki nach Hiroshima
    Das Betrachten einer bis ins kleinste Detail gestalteten Landschaft, eine Teezeremonie oder eine Theateraufführung - japanische Gärten sind Open Air-Bühnen und unser Spaziergang durch den im 17. Jahrhundert enstandenen Koraku-en Garten zeigt uns die ganze Raffinesse dieses Gesamtkunstwerks, das gartenarchitektonisch dem Prinzip der »Geborgten Landschaft« folgt. Die außerordentlich hohe Bedeutung des Reises spiegelt sich auch in dem kleinen Reisfeld wider, das inmitten des Gartens angelegt wurde und dem Betrachter die Grundlage der japanischen Kultur verdeutlichen soll. Auch in Kurashiki tauchen wir in das traditionelle Leben ein, wenn wir an den Reislager gesäumten Kanälen spazieren gehen. Anschließend fahren wir mit dem Shinkansen nach Hiroshima. Wer von uns kennt die »Japanische Pizza«? Beim Besuch eines typischen Okonomiyaki-Restaurants werden wir diese Wissenslücke schließen. 165 km (F, A)
  • 9. Tag: Hiroshima - eine heilige Insel
    Am 6. August 1945 um 08:15 sollte nicht nur die japanische Geschichte, sondern die Geschichte der Menschheit um ein trauriges Kapitel reicher werden ─ der erste Abwurf einer Atombombe. Wir besuchen den Friedensparkt und das dazu gehörige Museum und setzen anschließend auf die in der Inlandsee gelegenen heiligen Insel Miyajima über. Wir besuchen den Itsukushima-Schrein, der zu den schönsten Shinto-Schreinen gehört und dessen rot lackierte Torii zu den beliebtesten Photomotiven Japans zählt. Wer mag, probiert in einem der zahlreichen Restaurants die köstlichen Austern (je nach Saison). Am frühen Abend kehren wir wieder nach Hiroshima zurück. (F)
  • 10. Tag: Von Hiroshima über Himeji nach Kyoto
    Sake, der japanische Reiswein, ist in seiner Heimat ein hoch angesehenes Kulturgut. Die Vorstellung, dass sich die reifen Reispflanzen aus Respekt vor den Sake-Brauern neigen und nicht auf Grund des Gewichts der Körner, ist ebenso charmant wie schön. Sind es doch die Sake-Brauer, die bereits seit dem 3. Jahrhundert v. Chr. aus Reis trinkbare japanische Lebenskultur machen. Dass die Qualität des Sake von vielen Faktoren abhängt erklärt uns unser Studienreiseleiter während des Besuchs im Sake-Museum Gekkeikan Okura. Beim Verkosten von Sake können wir uns dem Vergnügen hingeben, Aromen und Geschmack, Körper und Texturen und die Harmonie aller Elemente herauszuschmecken und zu vergleichen. Auf dem Weg nach Kyoto besuchen wir Japans schönste Burg - Himeiji, die »Burg des weißen Reihers«. Am Abend begleiten wir unseren Studienreiseleiter in sein Lieblingsnudelrestaurant. Hier kann man Ramen genießen. Die ursprünglich von chinesischen Einwanderern nach Japan mitgebrachten Nudeln (Ramen leitet sich von La-mien = handgezogene Nudeln ab) wurden japanisiert und mauserten sich vom Arme-Leute-Essen zum Trend Food der Japaner. 410 km (F, A)
  • 11. Tag: Kyoto - im kulturellen Herzstück des Landes
    Gibt es einen weglosen Weg? Ein torloses Tor? Ein Zen-Meister würde mit Ja antworten. Beim Besuch des Ryoanji-Gartens tauchen wir tiefer in den Zen ein und beleuchten die Rolle der Ernährung im Zen. Was essen wir? Wie essen wir es? Wie achtsam setzen wir uns mit der Ernährung auseinander? Gemäß dem Zen hat Essen und Kochen mit Präsenz im Augenblick zu tun. Einen Kürbis schneiden, Teig mit der Hand kneten, der Wärme der Suppe im Mund nachspüren sind Momente der Besinnung. Entspannung bekommt Raum. Selbstverständlich besuchen wir auch das Nijo-Schloss und den Goldenen Pavillon und am Nachmittag nehmen wir an einer traditionellen Teezeremonie teil. Die japanische Teezeremonie hat sich aus der chinesischen entwickelt und besitzt sehr viel starrere Strukturen. Im Kern ist diese Zeremonie seit ihren Anfängen im 16.Jahrhundert fast unverändert und wird mit Meditation und Reinheit der Seele verbunden. Aber fast genauso wichtig ist der Empfang der Gäste im Teegarten, deren Begrüßung im Teehaus, die verwendeten Ikebana im selbigen und natürlich die, für uns Europäer, ungewohnt lang andauernde Zubereitung des Tees. Am Abend genießen wir eine Spezialität der japanischen Küche - Shabu-Shabu-Fleischfondue. (F, A)
  • 12. Tag: Wiege der japanischen Kultur
    Mit der Bahn geht es heute nach Nara, der ersten Hauptstadt Japans und Wiege der japanischen Kultur. Wir bummeln durch den Nara-Park, besuchen den Großen Buddha und besichtigen den Todaiji-Tempel. Während des Besuches im Kasuga-Schrein erläutert uns unser Studienreiseleiter noch einmal die Bedeutung der Opfergaben im Shinto sowie die aus Reisstroh gefertigten Bannseile. Den kulinarischen Höhepunkt und Abschluss unserer Reise bildet das Abendessen in einem der berühmtesten Restaurants Japans, dem mit drei Michelin-Sternen ausgezeichneten Kikunoi Honten. Meisterkoch Yoshihiro Murata tischt uns das Edelste der klassischen, japanischen Kulinarik auf. Phantastisch! (F, A)
  • 13. Tag: Rückflug nach Deutschland
    Ein Non-Stop-Flug bringt uns zurück nach Deutschland. Wir haben die kulinarische Kulturgeschichte Japans kennengelernt, sie hat uns bereichert.
Flugplan-, Hotel- und Programmänderungen bleiben ausdrücklich vorbehalten. (F = Frühstück, M = Mittagessen, A = Abendessen)

» Studienreise Japan: Sakura, Sushi und Sake «
Studienreise Japan: Sakura, Sushi und Sake

Umfangreiche Leistungen inklusive

  • Zug zum Flug *
  • Flüge mit Lufthansa in der Economy-Class bis Tokio/ab Osaka *
  • Luftverkehrsteuer, Flughafen- und Flugsicherheitsgebühren *
  • Rundreise / Ausflüge in komfortablen Reisebussen mit Klimaanlage
  • Transfers am An- und Abreisetag *
  • Fahrt mit Hochgeschwindigkeitszug Shinkansen
  • Bahnfahrten laut Programm
  • Speziell qualifizierte, Deutsch sprechende Studienreiseleitung
  • Höhepunkte Ihrer Reise: Sumida-Flussfahrt in Tokio. Großer Buddha von Kamakura und Fuji-Hakone-Nationalpark. Krähenburg Matsumoto und malerisches Takayama. Landschaftsgarten Korakuen und heilige Insel Miyajima. Himeji - Japans größte und schönste Burg
  • Alle Eintrittsgelder
  • 10 Hotelübernachtungen (Bad oder Dusche/WC)
  • 1 Übernachtung in einem Ryokan (keine Einzelbelegung möglich)
  • Separater Gepäcktransport: Takayama-Hiroshima, Hiroshima-Kyoto (2 Nächte ohne Hauptgepäck)
  • 10x Frühstück, 2x Mittagessen, 7x Abendessen
  • Abendessen in einer Izakaya und Sushi-Mittagessen
  • Wagyu-Rindfleisch-Abendessen und Kaiseiki-Dinner
  • Soba-Nudel-Kochen und Okonomiyaki-Essen
  • Ramen-Abendessen und Shabu-Shabu Fleischfondue
  • Abendessen im Restaurant Kikunoi Honten (Drei Michelin Sterne) in Kyoto
  • Hochwertige Reiseliteratur zur Auswahl
* bei Eigenanreise nicht inklusive

Mehr Komfort: Aufpreis Zug zum Flug 1. Klasse 82,- €.

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Sakura, Sushi und Sake: 13-Tage-Studienreise Japan

Ihre Hotels in Japan

OrtNächte / HotelKategorie
Tokio3 / The Gate Tokio* * * *
Fuji-Hakone Nationalpark1 / Ryokan Fuji Ginkei****
Takayama1 / Wat & Spa* * *
Okayama1 / Granvia* * * *
Hiroshima2 / Sheraton Grand* * * *
Kyoto3 / Grand Prince* * * *

Inkludierte Events an folgenden Terminen

  • Kirschblütenpicknick in Tokio bei den Terminen 20.03., 28.03. und 01.04.
  • Besuch einer kunstvoll illuminierten Tempelanlage bei den Terminen 09.04. und 29.10.
  • Besuch des Takayama Festivals bei den Terminen 09.04. und 04.10.
  • Sumo-Turnier in Tokio bei dem Termin 16.09. (vorbehaltlich Kartenverfügbarkeit)
  • Herbstlaubfärbung, ein einmaliges Naturspektakel, vor allem in Kyotos Tempelgärten beim Termin 29.10.
Durch die Events entfällt ein Teil des Besichtigungsprogramms an diesen Tagen.

Teilnehmerzahl: mind. 16 / Ø 20 / max. 26 Personen

Reisetermine und Preise pro Person in €

Pro Person im Doppelzimmer. Aufpreis Einzelzimmer auf Anfrage.

» Termine und Preise «
Termine und Preise

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